„In diesen Nächten ist der Himmel weit“
Musik: Stefan Wurz / Libretto und Songtexte: Martin Doll
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Martin Doll Martin Doll, Jahrgang 1961, studierte in den achtziger Jahren in Hildesheim Kulturpädagogik mit den Schwerpunkten Theater, Kreatives Schreiben, Musik und Philosophie. Es folgten Engagements als Sänger und Schauspieler, unter anderem beim Staatstheater Hannover. 1991 ging Martin Doll als Theaterpädagoge nach Pforzheim und begegnete dort Stefan Wurz. Ihr erstes gemeinsames Werk war die Inszenierung des Musicals LITTLE SHOP OF HORROR.
Nur ein Jahr später schrieben Stefan Wurz und Martin Doll das Rockmusical ALICE nach Lewis Carrolls Büchern „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“. Im 1994 uraufgeführten Musical SCHÖNE NEUE WELT von Stefan Wurz und Roland Maier übernahm Martin Doll Co-Regie, Bühnenbild und Hauptrolle.
Seit 1998 lebt er als freischaffender Autor, Regisseur, Schauspieler und Sänger auf einem Bauernhof in der Südpfalz. Derzeit arbeitet Martin Doll an verschiedenen Theaterstücken und Musicals, unter anderem DER GROSSE BRAND – ein Jugendmusical, das er gemeinsam mit Stefan Wurz gestaltet. Für die Umsetzung der Erzählung „Helle Nächte“ war es Martin Doll ein Anliegen, Dostojewskis Sprachpoesie in einer für unsere Zeit nacherlebbaren Form zu gestalten und die Fülle, die Macht und die Schönheit der Sprache in seinen Texten wiederzugeben. HELLE NÄCHTE erzählt auch in der Musical-Fassung von zeitlosen Träumen, Sehnsüchten, erfüllten und unerfüllten Wünschen. Stefan Wurz Stefan Wurz wurde 1964 in Karlsruhe geboren. Schon als Kind spielte er Klavier, Gitarre und Schlagzeug. Mehr als 20 Jahre musizierte er in verschiedenen Rockbands. Er studierte Musikwissenschaft und Germanistik und veröffentlichte eine Untersuchung über den Mythos der Femme Fatale in der Oper. Seine Rockmusicals ALICE nach Lewis Carroll (1992, Libretto: Martin Doll) und SCHÖNE NEUE WELT nach Aldous Huxley (1994, Libretto: Roland Maier) gehören zu den erfolgreichsten Produktionen der Pforzheimer Theaterszene und sind auf CD erschienen.
2003 stellte Stefan Wurz die Splatteroper DA CAPO AL FINE (Libretto: Klemens J. Brysch) fertig. Sie wurde beim Musicalwettbewerb Works in Progress 2002 in Hamburg ausgezeichnet.
Sein ROCKQUIEM – eine Rockshow nach Mozarts Requiem – wurde am 3. August 2003 in Prag uraufgeführt, war inzwischen in Italien, Ungarn und Norwegen unter der musikalischen Leitung von Stefan Wurz zu sehen, und ist bereits für zahlreiche weitere Produktionen in verschiedenen Ländern gebucht. Auch als Solo-Pianist hat Stefan Wurz erfolgreich an diesem Werk gearbeitet. Zurzeit arbeitet Stefan Wurz mit Martin Doll an der Jugendoper DER GROSSE BRAND und mit dem Spieleerfinder Wolfgang Walk an der Rock‘n‘Games Cross-Opera THE VIRTUAL MIRROR. Stefan Wurz erlebt Musik im Spannungsbereich zwischen ernsthafter „klassischer“ bzw. „neuer“ Musik und „leichterer“ Musik wie Jazz, Rock und Pop. In seinen Kompositionen verbinden sich die Kenntnisse von klassischen und modernen Kompositionsprinzipien mit dem Feeling der Rockmusik. So hat er zum Beispiel sein Rockmusical ALICE auf bitonalen Akkorden und die SCHÖNE NEUE WELT auf atonalen Zwölftonreihen aufgebaut. DA CAPO AL FINE bezieht seine Spannung aus der Konfrontation von Musical und Oper.
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